Archiv: 04 Montenegro

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Nachdem wir auf unserem heutigen Stellplatz ein bisschen kroatisches (und somit kostenloses EU-Netz haben) versuche ich kurz die letzten Tage zusammenzufassen.

Nachdem Kroatien ziemlich humorlos in bezug auf wildcampen zu sein scheint haben wir uns dort dann schweren Herzens doch immer Campingplätze gesucht, was  übrigens gar nicht so einfach war, da die meisten dort erst Mitte Mai öffnen.
Aber mit Ston eröffneten wir dann unsere Adria-Besichtigungstour alter und gut erhaltener Festungsstädte. Gefolgt von Korcula (welches wir zu Kostas Freude mit dem Boot erreichten) und Dubrovnik sowie Herzeg Novi und Kotor auf montegrinischer Seite. Um es zusammen zu fassen: Das muss man alles mal gesehen haben. Die Atmosphäre der gut erhaltenen Städte ist einmalig. Abgesehen von den Touristenmassen, die sich dort schon in der Nebensaison bewegen. Daher niemals nie im Sommer dorthin fahren.

Zu Montenegro: Bisher ein spannendes Land, was den Euro als Landeswährung hat ohne zur EU zu gehören. Touristen sind vor allem Russen, so dass wir am Markt unsere ersten Russisch Kenntnisse testen konnten. Die Einreise war absolut problemlos und beschränkte sich auf Pässe-Scannen und einen Stempel für alle.
‚Freies Campen‘ ist zwar verboten wird aber wohl im Allgemeinen toleriert, so dass weit jetzt die zweite Nacht ohne andere Camper und feiernde Franzosen wie in Kroatien verbringen.

Nachdem an dem für die Übernachtung geplanten ‚einsamen‘ Strand heute anscheinend eine Balkan-Pop-Party stattfindet, stehen wir jetzt auf halber Berghöhe im Schatten einer Kriegsruine und lauschen den Klängen von dieser. Spannend auf jeden Fall, wie sich die einspurige Nebenstraße zum Strand mit Autokolonnen gefüllt hatte… Was gibt es schöneres als sich Zentimeter genau direkt am (unbefestigten) Abgrund auf einer einspurigen Straße am Gegenverkehr vorbei zu quetschen…

Der Familie geht es ansonsten gut und wir gewöhnen und langsam an unser fahrbares Heim und lernen dies zu schätzen. Größer dürfte ein Fahrzeug auf diesen Straßen auch nicht sein. Auch Kosta und Elena scheinen sich langsam an den neuen Rhythmus zu gewöhnen sich wenn Kosta am jedem Ort wo es ihm gefällt (und das ist fast überall) lieber langer bleiben würde. Steine in Flüsse,  Meeresbuchten oder auch Pfützen zu werfen ist derzeit seine  Lieblingsbeschäftigung, wofür teilweise auch die Jackentaschen bis zur Belastungsgrenze gefüllt werden.
Elena ist etwas erkältet aber ansonsten gut drauf und (wenn satt und ausgeschlafen) sich permanent am Freuen. Heute hat sie sich zudem erstmals im Sitz eigenständig aufgerichtet um an ihr Spielzeug zu kommen.

Soviel für heute! Weitere Fotos kommen, sobald ich etwas mehr Internetspeed habe 😉

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