Archiv: 07 Griechenland

Heute ist unser letzter Tag in Griechenland. Morgen geht es in die Türkei und Freitag dann vermutlich nach Istanbul und über den Bosporus.

Die letzten Tage waren eher entspannt. Mazedonien und Thrakien bieten nicht unbedingt die kulturellen Highlights dafür aber viel echtes Griechenland und tatsächlich einige hübsche und tatsächlich sogar saubere Strände mit recht feinem Sandstrand. Um den Stresslevel zu senken und auch mal den Wäscheberg zu waschen, haben wir uns zwei Tage Zwangspausen verordnet, die ich mit Kosta zum Spielen und Julia zum Arbeiten an Ihrer Doktorarbeit genutzt haben. Den einen Tag haben wir auf einem sehr schönen Campingplatz (‚Natura‘) im Flussdelta direkt am Strand verbracht. Da leider keine Einkaufsmöglichkeiten in Laufreichweite waren, haben wir uns dann entschieden, einen weiteren Campingplatz bei Alexandropolis anzufahren.
Letzterer ist auch durchaus schön und ist für den durchschnittliche deutschen Parzellenfreund mit Hang zum Vorgarten sicherlich ansprechender. Uns gefiel aufgrund der familiären Atmosphäre der Natura allerings besser, wo Kosta direkt mit Kosta dem Besitzer Freundschaft schloss und die noch laufenden Arbeiten zur Vorbereitung der Saison fachmännsch begutachtete. Aber auch hier hatte Kosta heute keine Problemen neue Freundschaften zu schließen 😉
Nur mit dem Einkaufen hat es hier auch nicht so richtig geklappt, da heute hier überall irgendein Stadtheiliger gefeiert wird und die Geschäfte geschlossen haben. Naja, vom Verhungern sind wir noch recht weit entfernt und die Campingplatztaverne war erstaunlich lecker (u.a. die ersten wirklich guten Pommes in Griechenland, die nicht zuvor qualvoll in Öl ertränkt worden waren. Laut Küche komplett selbst gemacht).

Ansonsten eine wirklich tolle Gegend für Buscamper, wie uns, mit etlichen schönen Stellplätzen direkt am Strand!

Nachdem wir heute nachmittag dann nochmal ordentlich Sturm hatten (laut Windfinder 28 Knoten, in Böen bis 41) ist unser Auto von der Brandung jetzt leicht gesalzen (Entfernuwng zum Strand ca. 50m) und das Meer ähnelt vom Geräuschpegel (und Aussehen) aktuell eher der Nordsee als dem Mittelmeer. Aber zum Glück läßt der Wind in der Ägäis gegen Abend eigentlich immer nach, so dass wir unser Dach jetzt doch wieder oben haben und schlafen können.

Damit wünsche ich auch eine gute Nacht. Ab morgen werden wir dann bis Bulgarien auf die vorhandenen WiFi-Hotspots angewiesen für sei News. Wenn alles gut klappt, sollten wir Ende nächster Woche dann Georgien erreichen.

Windstärke 7…  Wir haben dann mal das Heck in den Wind gestellt, damit das Dach nicht weg fliegt.

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… mit Brandungsrauschen zum Einschlafen.

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Inzwischen in Griechenland angekommen habe ich wieder meine Daten und Telefonie -Flat… Also wieder ein Update nachdem endlich alle hier eingeschlafen sind.

Mazedonien überraschte uns mit einem wunderschönen Ohrid-See und dem gleichnamigen Weltkulturerbe-Ort (der übrigens eine Kirche des heiligen Konstantin und der heiligen Elena beinhaltet).

Weiter ging es auf 1600m Höhe und auf einer mehr oder weniger befestigten Straße zum nächsten See. Der nahezu perfekte Übernachtungsplatz mit traumhaften Blick wurde dann aber nach kurzer Berechnung der nächtlichen Temperatur ( ca. 4°) dann doch verworfen und nach kurzer Fahrt gegen einen Platz direkt am Seeufer getauscht.
Und wieder bestätigte sich die Wahrheit, dass irgendwie jeder noch so einsame Platz doch von Menschen aufgesucht wird. In diesem Fall mal mehrere Fischer…

Weiter ging es dann zu den Städten Bitula und Prilep und in die Mariovo-Gegend zu einem alten Bergdorf, wo Kosta sich spontan mit den Dorfhunden anfreundete.
Aufgrund eines aufziehenden Gewitters verzichteten wir dann allerdings auf die weitere Suche nach den angeblich nahegelegenen antiken Ruinen und suchten uns einen Schlafplatz auf eine einsamen Nebenstraße. Gewittergrollen klingt ziemlich unheimlich in den Bergen …

Als Fazit zu Mazedonien bleibt zu sagen tolle Landschaft – insbesondere um dem Ohrid-See herum! Die Städte begeisterten aber weniger. Und auch die hochgelobten antiken Städte Heraklea und Stobi bestehen nur noch aus jeweils einem Amphitheater und ein paar Steinen. Muss man also nicht gesehen haben….

Ausreise nach Griechenland war problemlos ( und die Einreise noch viel mehr: Deutsche Pässe? Fahren sie langsam an der Schlange vorbei und halten noch kurz am Zoll…)

In Thessaloniki konnten wir dann bei sommerlichen 28° dass erste griechische flair genießen und stehen jetzt in einem kleinen Dorf direkt am Sandstrand ( mit Schaukel…) und lassen und den Abendwind ums Auto wehen.
Einziger Wehmutstropfen: Eis für weniger als 40ct. pro Kugel gibt es vorerst wohl nicht mehr. Auch werden wir wohl etwas mehr als 10 Euro am  Tag jetzt wieder planen müssen…

So viel erstmal für heute. Ich lade noch ein paar Bilder im Anschluss hoch…

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Welcome to Greece

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