Willkommen im privaten Familien-Blog von Elena, Kosta, Julia und Kai.

Zur Feier unseres letzten Abends in Basel waren wir noch in der Markthalle auf einen langen Drink.

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Bei Capri Kunz und Caipirinha haben wir es gut gehen lassen.

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Auch das ist Basel – nur wenige Minuten und einige Höhenmeter weiter steht man plötzlich zwischen zwei großen Weiden und dabei ist man nur wenige Minuten durch den Park südlich vom Stadtteil Gundeldingen vorbei an der Eisbahn gelaufen.

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Der Weg zurück ins Stadtleben führt vorbei an schmucken Häuschen bis man wieder unten angekommen ist und sich das Bild wieder ändert. Hier wurde ein altes Fabrikgelände urbanisiert. Jetzt gibt es hier eine Kletterhalle, Büros, Gastronomie und vieles mehr… Und nicht zu vergessen das andere Hostel der Stadt.

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Bis zum Bahnhof folgen dann vielfältige Läden. Da waren wir wieder mit Gucken beschäftigt und das Handy blieb in der Tasche.

Für heute hatte der Wetterbericht nur Regen vorhergesagt. Damit war die Motivation zum steten Einkehren groß. Was bot sich daher mehr an als ein klassischer Schaufensterbummel?

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In der Altstadt bieten sich dafür die vielen kleinen Gässchen an, auf die man trifft, wenn man die Meile mit den bekannten Marken verlässt. Insbesondere um den Spalenberg herum gibt es viel Alternatives und Liebevolles zu entdecken. Hat man den besagten Hügel erklommen, steht man schon fast vom Spalentor und kann in dahinterliegenden Gewächshäusern des botanischen Gartens ins Warme fliehen. Trockner ist es dort aber nicht unbedingt…

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Der Wetterbericht hatte Regen vorhergesagt und das Wetter musste dieses Versprechen natürlich einlösen. Zum Glück waren wir da gerade am Münster angelangt und fanden in den heiligen Hallen Schutz. Natürlich hätten wir uns die Kirche auch ohne Petrus Dusche angesehen, aber so war der Aufenthalt besonders willkommen.

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Insgesamt sind wir viel länger geblieben, als wir vorher geplant hatten. Die längste Zeit haben wir  in der Ostkrypta verbracht und uns dort die Lichtinstallation angesehen. Diese zeichnete die Geschichte der Kirche und damit auch der vor einigen Jahrhunderten eingeebneten und verschütteten Krypta nach. Zusammen mit den leckeren Broten eine wunderbare Regenpause.

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Leider war es für sinnvolle Handyfotos zu dunkel, daher gibt es ein Bilder Deckenmalerei der Westkrypta.

Natürlich haben wir gestern Abend noch einen Spaziergang durch die Stadt gemacht, aber aufgrund der vorgerückten Stunde haben wir nicht die beste Route gewählt und nicht mehr viel gesehen.

Das wollten wir heute trotz einer mäßiger Wettervorhersage ändern und die Stadt erkunden. Unser erste Ziel war natürlich der Rhein. Zunächst sind wir das nördliche Rheinufer entlang spaziert.

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Danach ging es über die Wettsteinbrücke zurück ans südliche Ufer und weiter durch die Altstadt.

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Vier Tage Basel, nur wir beide – Jacy und ich – und das Ganze ganz entspannt. Was haben wir als erstes gemacht? Kaum in Basel angekommen, sind wir mit der Bahn wieder aus der Stadt herausgefahren. Unser Zimmer im Hostel war sowieso noch nicht fertig und das Wetter versprach heute noch zu halten. Das schien die beste Möglichkeit zu sein, um noch etwas draußen zu unternehmen. Für die nächsten Tage ist nämlich viel Regen angesagt.

Ziel unserer Fahrt war das kleine August, welches auf den Überresten einer römischen Siedlung erbaut ist. An einigen Stellen wurden sie von Archäologen wieder zu Tage gefördert und man kann sie bei einen Spaziergang entdecken.

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Natürlich waren wir auch im örtlichen Römer Museum, was den Fund und die archäologische Auswertung eines selten Bleisarges im Ort erläutert. Außerdem grenzt es an den Nachbau eines römischen Stadthauses mit den Wohnräumen im hinteren und der Ladenzeile im vorderen Bereich zeigt.

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Und hier der Track der BalkanTour.

Wir sind mit einem längst überfälligen Familienbesuch in Leipzig gestartet und dann im Schnelldurchgang durch Tschechien, Slovakei, Ungarn, Serbien und Nordmazedonien nach Griechenland gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einen Großeinkauf in einem ungarischen Kloster eingeplant, wo es nicht nur die beste Mückenstickbehandlungscreme gibt, die uns bisher unter gekommen ist, sondern auch hervorragenden Wein. Nebenbei noch Badestopps an einem slovakischen See und einer ungarischen Therme eingeplant, sowie endlich mal NoviSad und Skopje besichtigt.

In Griechenland ging der Urlaub dann mit Übernachtung und Badepause am Prespa-See so richtig los sowie traumhaft schönen Orten wie den Meteora-Klöstern und Ioannina und zum Abschluss noch einer weiteren Übernachtung an einem einsamen Badesee. Bis dahin hatten wir wunderbares „Vanlife“ mit einsamen schönen Stellplätzen, tollen Badestopps, traumhaften Umgebungen, wenigen Touristen und praktisch keinen anderen Campern. Dank geschützter Stelleplätze und ausreichend Wasserquellen konnten wir auch den ganzen Urlaub hindurch die Heckdusche bemühen und einen Bogen um die in Südeuropa meist mäßig schönen und überfüllten Campingplätze machen.

Zur zweiten Hälfte des Urlaubs ging es dann nach Albanien (separater Bericht), wo es bereits anfing voller zu werden, uns die aber immer noch vorhandenen eher wenig besuchten traumhaften Strände entschädigten (man muss allerdings wissen, wo man diese findet), wo man mit dem Auto direkt zur Wasserlinie fährt und fast direkt aus dem Heck ins Wasser springen kann. Auch Orte wie das Welterbe Gjirokaster oder die Ruinenstadt Butrint sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Den Rückweg haben wir dann durch die Montenegrinische Bergwelt gewählt, die wunderschön, aber im Sommer leider völlig überlaufen ist. An jeder Ecke und wirklich jedem schönen Ort stehen schon deutsche Camper. War eine Erfahrung, ist aber definitiv kein Ziel für uns in Zukunft. Der weitere Weg durch Bosnien nach Banja Luka hat sich dann wiederum als sehr entspannt dargestellt und wie schon 2014 festgestellt, hat Bosnien die schönsten Canyons zum Durchfahren auf dem Balkan. Mangels Autobahnen sollte man für die Durchquerung definitiv etwas Zeit einplanen, aber es lohnt sich. Die Reststrecke ging dann noch über die (teure) kroatische Autbahn bis nach Slowenien. Da Kroatien freies Übernachten selbst auf privatem Grund mit hohen Strafen belegt, fährt man hier nur durch. Wenn man aber die Campermassen sieht, die im Sommer in den westlichen Balkan einfallen und in Montenegro stehen und auch teilweise schon in Albanien die Strände mit ganzen Autoburgen besiedeln, bekommt man ein gewissen Verständnis, warum Kroatien hier so rigide agiert. Durch Slowenien haben wir den kürzesten Weg über Maribor gewählt, da man sich für die 60km die 22€ Maut (+weniger Tunnelmaut in Österreich) wirklich sparen und die Landstraße nehmen kann (zumal Maribor selbst wirklich schön und einen Besuch wert ist).

Alles in allem ein traumhafter Urlaub wo alle Spaß hatten. Die Kinder haben sich für den nächsten Urlaub dann bereits Griechenland gewünscht, wobei wir dann vermutlich mal die Fähre von Italien für wenigstens einen Weg testen werden 😉

Hinweis: Der Tracker hat anscheinend erst in Leipzig angefangen zu arbeiten und nach den Österreichischen Tunneln noch einen längeren Aussetzer gehabt.

Dieses Mal ist ein klarer Trend zu Mitbringseln erkennbar, die nicht dauerhaft rumstehen. Außerdem möchte ich betonen, dass es sich nicht bei allen Flaschen um Alkohol handelt und nicht alles essbar ist 😉

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Pünktlich zum metrologischen Herbstanfang am 1. September erinnert uns das Wetter hier in den bosnischen Bergen mit Nachttemperaturen um 12°C und Nebel daran, dass der Sommer eigentlich vorbei ist.

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Dank unserer Heizung und den Schlafsäcken hatten wir es aber warm und kuschelig.

Nachdem irgendetwas Elena und mir den Magen in Aufruhr versetzt hat und wir eine sehr unruhige Nacht hatten, ist noch nicht klar, ob wir etwas anderes machen werden, als durch Bosnien und Herzegowina in Richtung Heimat zu fahren und Tankstellentoiletten zu testen. Immerhin ist die vorbeiziehende Landschaft beeindruckend.

Wie der riesige Stausee auf montenigrinischer Seite:

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Die balkantypischen unbeleuchteten Tunnel:

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Die beeindruckenden Berge und Schluchten:

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Und ein Blick auf die Hauptstadt Sarajevo von der Autobahn aus:

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