Archiv: Marokko 2016

Die erste Auswertung der gefahrenen Route. Details und Fotos kommen dann nach und nach dazu.
Die Ansicht kann – wie immer – mit der Lupe rechts oben vergrößert werden 😉

Die Bilder sind fertig: https://gallery.hessings.de/album/marokko

Gleichzeitig haben wir auf eine neue Fotogalerie umgestellt, die nicht nur größere Bilder erlaubt und einfacher zu pflegen ist, sondern auch auf Mobilgeräten funktioniert.
Die Logins bleiben gleich, nur muss man sich bei der Galerie leider nochmal einloggen, da ich mit WordPress noch keinen gemeinsamen Login habe.

Um zwischen den Bilder zu wechseln benötigt man nur auch nicht mehr die Pfeile, sondern kann einfach rechts und links auf die Bilder klicken zum blättern.

Feedback ist natürlich erwünscht 🙂

Was ich nochmal explizit erwähnen wollte: Die Sicherheitslage in Marokko ist absolut unbedenklich. Das Königshaus überwacht – in eigenem Interesse – alle islamistischen Aktivitäten sehr genau und mit hohem Personalaufwand! Die Grenzen nach z.B. Algerien sind wirklich extrem gesichert.
Auch wenn das Land vielleicht nicht in jeder Hinsicht unsere persönlichen Vorlieben trifft, können einem die Menschen, die dort vom Tourismus leben, wirklich leid tun. Obwohl sie nichts dafür können und wirklich alles Erdenkliche (unserem Geschmack nach sogar viel zu viel) für die Sicherheit getan wird, bleiben die Touristen aufgrund irrationaler Ängste weg. Wir haben wirklich wenig Touristen getroffen und viele Campingplätze war sehr leer, während sie früher um die gleiche Zeit brechend voll waren. Vorallem die Franzosen kommen nach Paris nicht mehr in der Menge wie früher (ehemals 90% Anteil am europäischen Tourismus dort). Dabei ist das Land wirklich absolut sicher und problemlos zu bereisen. Und das trifft die Menschen dort wirklich hart und läßt auch ein wenig verstehen, warum sich dann umso vehementer auf die wenigen verbleibenden Touristen gestürzt wird, auch wenn das leider kontraproduktiv ist.
Um ehrlich zu sein: Unsere Sorge, dass uns in Südfrankreich etwas passiert, war wesentlich höher als in Marokko…

Nach knapp 3 Wochen in Marokko kehrt man mit einem sehr gemischten Gefühl nach Hause.
Auf der einen Seite bereist man ein Land mit wundervoller und abwechslungsreicher Natur: Die Mittelmeerküste bietet Urlaubsfeeling. Die Atlantikküste ist rauher und erfreut Surfer. Endlose Sandstrände warten dort noch auf Ihre Erschließung. Das Rif-Gebirge und der (mittlere, hohe und Anti-)Atlas bieten dagegen sensationelle Gebirgserfahrungen. Und zu guter Letzt gehören ja auch noch kleinere Teile der Sahara zu Marokko, die einen die Sandwüste erleben lassen. Das Ganze ist gepaart mit großartigen Kulissen aus Kasbahs (Wohnburgen), Agadiren (Speicherburgen), Ksars  (Wehrdörfern), Oasentälern und vielem mehr. Die Menschen sind größtenteils sehr aufgeschlossen, freundlich und kontaktfreudig. Das Land ist politisch stabil und größtenteils sehr sicher (die Kriminalität pro Kopf liegt ein Vielfaches unter z.b. Deutschland oder Frankreich). Zudem ist die touristische Infrastruktur gut ausgebaut. Auch das Essen ist größtenteils wirklich hervorragend. Sogar wenn man selber kocht (wir haben einiges an Rinderfilets gegessen, die wirklich eine sehr gute Qualität aufwiesen und insbesondere in Kombination mit Ras-el-Hanout sehr gut schmecken).
Auf der anderen Seite trifft man auf ein Land mit wirklich massiver Polizeiüberwachung. Permanente Polizeikontrollen sind an den Straßen zu finden und man bekommt schnell das Gefühl, dass versucht wird jeden Schritt zu überwachen. Die im Hintergrund agierende Touristenpolizei ist vorranging für den Schutz der Touristen und als Ansprechpartner für diese zuständig, überwacht diese aber auch gleichzeitig sehr intensiv. Dazu kommen diverse andere Polizei- und Militärarten, die ebenfalls bei jeder Gelegenheit schauen, was man tut und wo man sich befindet. Es sind immer alle extrem freundlich und zuvorkommend, aber im Rückspiegel sieht man, wie Nummernschild und Uhrzeit notiert werden. Dazu kommt ein relativ strenger Islam mit einem – aus europäischer Sicht – ungewohnten Umgang mit Frauen. Das man sehr häufig noch Personen in den mittelalterlich anmutenden Djellabahs auf der Straße sieht, ist da noch eher Folklore. Frauen ohne Kopftuch sieht man wirklich nur ganz selten und in wenigen Regionen. Überhaupt ist das ganze Straßenbild fast ausschließlich durch Männer geprägt. Auch Cafes werden nur durch Männer bevölkert. Mit Frau und/oder Kindern wird man hier schon sehr komisch angeschaut. Diese werden schon sehr auffällig versucht zu ignorieren. Der 6jährige Sohnemann wurde auch fast immer vor Julia begrüßt (Wenn Frau und Tochter überhaupt gegrüßt wurden). Dafür hat sich Julia – trotz wirklich überwiegend langer Bekleidung – vielerorts massiv begafft gefühlt. Ausnahme sind hier nur die großen Städte und touristischen Attraktionen. Angenehm sind dagegen die Jugendlichen, die man dann an versteckten Übernachtungsplätzen trifft, da diese sich auch sonst nicht in der Öffentlichkeit treffen können (einzige Ausnahme sind anscheinend Autobahntankstellen). Mit Einbruch der Dunkelheit und dem letzten Gebet werden dann eh im ganzen Land die Bürgersteige hoch geklappt. Nachtleben gibt es (mit wenigen Ausnahmen in Touristenclubs) in diesem Land nicht. Um halb neuen abends waren jetzt im März auch sämtliche Restaurants, etc… geschlossen. Und wirklich lästig sind in manchen touristischen Städten oder Zielen Personen, die sich schon auf das Auto stürzen, bevor man den Motor aus hat um einem etwas zu verkaufen. Oder Personen die sehr permanent und teilweise schon agressiv versuchen Touristen in Ihren Laden zu holen oder irgendwas anderens verkaufen. Auch kann man kaum ein Ziel erreichen, ohne dass – ungewollt – jemand neben einem steht und sich als Führer aufzwingt um nachher die Hand aufzuhalten. Auch hat man immer wieder das Gefühl, dass versucht wird einen selber zu übervorteilen. Zum Glück ist es nicht so schlimm, wie zuvor befürchtet (und die letzten Jahre wohl auch deutlich besser geworden) und passiert auch nicht in allen Städten und Regionen, aber ist trotzdem sehr unangenehm. Zumal wir die agressive Variante auch nur bei europäischen Touristen und niemals bei Einheimischen beobachtet haben. Besonders negativ ist es uns in Marrakesch, Tetouan und Moulay Bousselham aufgefallen, während hingegen Fes, Rabat und das Atlasgebirge völlig entspannt waren. Was in ganz Marokko aber sehr unangenehm ist, kleine Kinder (vorallem blonde) werden andauernd angegrapscht und unerwünscht geknuddelt. Auch deutliches Anzeigen, dass dies unerwünscht ist, wird in der Regel ignoriert. Das Tragen von Basecaps (um die Haarfarbe zu verbergen) hat dann zumindest eine gewisse Besserung gebracht. Dazu kommt dann in einigen Regionen noch ein massives Müllproblem. Einige Städte wie z.B. Chefchaouen oder Essaouira kümmern sich penibel um die Sauberkeit und auch viele Einzelpersonen sind sehr um Sauberkeit auf Ihrem Grund bemüht, aber in einigen Regionen hat man eher das Gefühl durch Müllhalden zu fahren, als durch die Wüste. Wir haben in Süd- und Osteuropa schon einiges gesehen, aber dies hat an einigen Stellen alles bisher gesehene übertroffen. Insbesondere die Plastiktüten – die man an jeder Ecke bekommt – dekorieren im Süden ganze Wüstenabschnitte und im Norden ganze Wälder…

Alles in Allem aber hat sich die Reise sehr gelohnt und viele tolle Eindrücke und Erfahrungen gebracht! Die Motivation für weitere Reisen nach Marokko hält sich dann aber doch in Grenzen 😉

Einreise

Wir sind von Sete in Südfrankreich mit der GNV-Fähre nach Tanger gefahren. GNV scheint hier noch der beste Anbieter zu sein. Sehr ärgerlich war nur, dass GNV ca. 1 Monat vor Abfahrt die Abfahrzeiten um 2 Tage nach hinten geschoben hat.
Das Boarding lief (im Gegensatz zu unserer Fahrt mit GNV nach Sizilien im letzten Jahr) geordnet und vernünftig. Der Herr am Checking gab uns mit den Kindern noch den Tipp, möglichst spät erst auf die Fähre zu fahren, damit wir in Nador dann zügig das Schiff verlassen und durch den Zoll können. Dies befolgten wir, indem wir unser Auto erstmal am Hafen stehen ließen und die Zeit nutzten um uns Sete anzuschauen. Die Fährfahrt selber war aufgrund eines Sturms in den Balearen ziemlich schaukelig aber ansonsten problemlos. Wichtig ist, sich mit vielen Leuten zu unterhalten und immer wieder Fragen zu stellen. Dann erfährt man auch, dass man auf der Fähre schon alle Grenzformalitäten erledigen kann, wann dies geschieht und wann man wo die nötigen Formulare bekommt (und wie diese auszufüllen sind). Das alles läuft nur über den Flurfunk…
Die eigentlichen Formalitäten laufen dann in zwei Schritten: Zuerst wartet man in einem Konferenzraum auf die Passformalitäten (Stempel und MarokkoID nach Abgabe der weißen Formulare) und danach kann man zum Zoll um das Auto zu deklarieren. Da im wesentlichen Marokkaner an Board waren, war dies in unserem Fall eine reine Männerveranstaltung (Die meisten Frauen und Kinder waren während der Fahrt auf dem Schiff nicht zu sehen und wurden nach Abschluss der Formalitäten nur kurz und diskret dem Grenzbeamten im Anschluss zur Sichtkontrolle vorgeführt. Man wunderte sich nur beim Verlassen des Schiffes dann, wieviele Frauen und Kinder doch an Board gewesen sind.). Da wir komplett mit Frau und Kindern kamen, konnten wir uns sowohl bei der Passkontrolle als auch beim Zoll – mit Billigung fast aller Anwesender – direkt ganz vorne anstellen um die Männergesellschaft nicht länger mit unserer Anwesenheit zu belästigen, so dass wir nach weniger als einer Stunde komplett durch waren, obwohl wir zur Passkontrolle nochmal rein mussten, da der Beamte den Stempel in Elenas Pass vergessen hatte (Also immer alles gut kontrollieren). Die Zollanmeldung hatten wir übrigens vorher im Internet schon vorbereitet (D16ter), was aber nicht unbedingt nötig ist. Die Einreise in Nador selber erfolgte dann absolut problemlos, nur mit ca. 6 Stunden Verspätung, da sich mit Änderung der Abfahrtzeiten anscheinend auch die Fahrzeit selber geändert hatte (von 29 auf 35 Stunden). Während die erste Person an der Rezeption meinte, wir würden 30 Stunden brauchen, bekam ich am nächsten Tag die Info, dass sie es noch nie unter 35 Stunden geschafft hätten^^ Naja, im Hafen stellt man sich dann in die allgemeine Schlange, zeigt die Stempel und die Zollpapiere vor, öffnet einmal den Kofferraum und ist dann auch recht zügig durch. Nach 2 Geldautomaten und mehreren Versuchen bekamen wir dann auch nachts um eins endlich noch das nötige marokkanische Geld (Credit Account oder ähnlich ist hier das Stichwort für deutsche Kreditkarten. Manchmal braucht man 2-3 Versuche bis die Transaktion akzeptiert wird.). Leider stehen auch hier nachts um drei in Nador noch freundliche Mitmenschen die – ungewünscht – helfen und dann die Hand aufhalten.

Ausreise

Die Rückfahrt hatten wir auch bei GNV gebucht und zwar von Tanger nach Genua (über Barcelona), um nicht die gleiche Route zurückfahren zu müssen. Dies war erstaunlich problemlos und zügig. Der Hafen Tanger-Med ist ca. 40km außerhalb von Tanger und seit einigen Jahren der Standardhafen für Mittelmeerfähren. Leider wussten das weder Garmin noch GoogleMaps, so dass ich natürlich den falschen POI mitten in Tanger markiert hatte, was mir auch erst auffiel, als wir direkt davor standen. Daher hatten wir dann noch 40km ungeplant über die Küstenstrasse, aber dafür mit einem sensationellen Blick auf die Straße von Gibraltar. Diese Route ist unbedingt zu empfehlen.
Am Hafen erwarteten uns dann weder ungewünschte Helfer (vor denen in diversen Blogs gewarnt wurde) noch sonstige Überraschungen. Am Parkplatz direkt wird das Fahrzeug überprüft und per Stempel auf der Fährbuchung bestätigt. Damit rennt man dann zum GNV-Checkin, der – bei uns ohne Überprüfung der Pässe – die eigentlichen Fahrkarten druckte. Dann ging es weiter zur Passkontrolle, wo wir innerhalb von 5 Minuten die Ausreisestempel bekamen und zum Zoll, wo ohne weitere Überprüfung nur die Zollpapiere für’s Fahrzeug kurz angeschaut und fertig gemacht wurden. Ebenfalls 5 Minuten Aufwand. Nachdem wir nach 3 Wochen gefühlter permanenter Überwachung schon damit gerechnet hatten, bei der Ausreise für mehrere illegale Übernachtungen, fehlende Meldungen bei der Polizei, diverse überfahrene Stopschilder und unbemerkte Geschwindigkeitsübertretungen zur Kasse gebeten zu werden, hat uns dies einigermaßen erstaunt. Sollte eine entsprechende Akte über uns vorliegen, wurde diese bei der Ausreise nicht überprüft. Der Beamte hat nur gestempelt und nicht einmal in seinen Computer geschaut. Man sollte übrigens darauf achten, vor der Passkontrolle die letzten Dirhams getauscht oder ausgegeben zu haben. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr dazu.
Nach dem Zoll haben wir erstmal das Winken des nächsten Einweisers ignoriert und das Auto gemütlich auf der freien Fläche geparkt und ca. 1 1/2 Stunden um- und für die Fähre eingepackt und das restliche Essen vom Vorabend noch erwärmt. Hat auch niemanden weiter gestört oder gar interessiert. Gute und saubere Toiletten gibt es inzwischen auch in jedem Abschnitt des Hafens und die Toilettendame hat sich über unsere letzten 4 Dirhams gefreut.
Ca. 2 Stunden vor Abfahrt der Fähre haben wir uns dann in der Schlange beim Fahrzeugscanner angestellt. Hier werden alle Autos nochmal durch einen gigantischen ‚Flughafenscanner‘ nach blinden Passagieren gescannt und anschließend noch mehrfach vom Zoll nach solchen durchsucht. Ca. 30 Minuten später fand dann auf der Fähre selber nochmal der letzte Check durch Frontex statt und wir waren durch und auf der Fähre. Als GNV-Erfahrne hatten wir auch sofort die Einweiser überzeugt auf dem großzügigen B-Deck stehen zu bleiben, nachdem wir in Sizilien schon auf dem teilweise nur 1,9m hohen A-Deck gelandet sind… Die Fahrt selber war zwar wieder recht schaukelig, aber ansonsten problemlos und eher langweilig. In Italien gab es dann nochmal eine Passkontrolle und einen Kurzcheck durch den Zoll. Hier habe ich dann gelernt, dass man auch in Italien nicht jedem folgt, der einen winkend einweist, da ich erstmal prompt zwischen den Lieferwagen mit zu verzollender Ladung gelandet bin.
Der Basco-Supermarkt zum Einkauf der nötigen (und leckeren) italienischen Lebensmittel, um über das Wochenende zu kommen, ist dann noch knapp 500m vom Hafen entfernt, hat aber eine Tiefgarage zum kostenfreien Parken.

Geld

Marokkanische Dirham (etwa 10DH = 1Euro) bekommt man mit der ADAC MasterCard problemlos an jedem Geldautomaten (Credit Account ist das Stichwort). Manchmal braucht man 2-3 Versuche bis die Freigabe erfolgt und einmal haben wir statt der gewählten 300DH dann doch 500DH bekommen (wurde auch so abgebucht), aber im Wesentlichen ist es problemlos. Geldautomaten gibt es sehr reichlich und in fast jedem Ort. Das Problem ist eher, an nötiges Kleingeld zu kommen (Geldstücke von 1-10DH), die man permanent und überall als Trinkgeld und Bakschisch benötigt. Kleines Geld wird von allen Marrokanern wie ein Schatz gehortet und die Geldautomaten geben nur 100er und 200er. Wir haben also versucht so oft wie möglich mit größen Scheinen zu zahlen um einen gewissen Bestand an Kleingeld aufzubauen, welches man in einer separaten Hosentasche aufbewart und immer griffbereit braucht.

Das Trinkgeld für unerwünschte Führer (um diese loszuwerden) liegt bei 10-20DH, für Parkplatzwächter – je nach Stadt und Verweildauer – bei 2-10DH (in Marrakesch waren das echte Spacemanager, wo wir dann auch 25 haben springen lassen), bewachte Parkplätze liegen bei 3DH/Stunde bis 30DH/Tag (Etwas teurer in manchen großen Städten. Eine Autowäsche kann man an vielen Parkplätzen für 20-30DH machen lassen). Bettler speist man maximal mit 1-5DH ab. Übernachtungen auf Privatgrund haben wir mit 20DH gedankt. Gleiches wäre für eine Einladung zum Tee fällig, wobei man hier auch mehr geben darf. Die Menschen können es wirklich gebrauchen und sind oft sehr bemüht und freundlich. Kinder, die betteln oder für einen Parkplatz kassieren wollen, sollen gar kein Geld bekommen um diese Unsitte einzudämmen, sie gehören in die Schule (Anders bei den Dinosaurierespuren, wo das älteste Kind im Ort die Schlüssel verwaltet und ein Jüngeres uns die Stelle gezeigt hat. Da waren dann 20DH, bzw. 10DH angemessen.). Der Führer, der uns in Fes – auf unseren Wunsch – die Gerberei gezeigt hat, haben wir mit 70DH entlohnt (nach schweren Verhandlungen). Personen die besonders aufdringlich waren und teilweise sogar unverschämt wurden, haben von uns generell kein Geld oder nur den absoluten Minimalsatz bekommen.

Auto fahren und Tanken

Die Straßen in Marokko sind größtenteils wirklich gut ausgebaut und gut zu befahren. Wobei man nicht vom Rang der Strasse auf den Zustand schließen sollte. Während diverse Provinzstrassen super ausgebaut und zu befahren sind, ist so manche Nationale mit Schlaglöchern und Baustellen übersäht. Hier hat bei der Routenplanung tatsächlich der Reiseführer von Edith Kohlbach sehr gut geholfen, der häufig den Strassenzustand und sinnvolle Routen gut beschreibt. Generell gilt aber, dass der Zustand der Strassen in Marokko ein sehr dynamischer Prozess ist. Anscheinend wird (wie auch bei Häuser) etwas einmal neu gebaut und dann benutzt, bis es nicht mehr zu gebrauchen ist. Dann wird wieder neu gebaut. Instandsetzung gibt es oft nur rudimentär (Der Wassereimer unter dem Siffon ist oft schon Standardausstattung).
Ein häufiger Strassentyp ist die einspurige Teerstraße mit Schotterstreifen rechts und links zum ausweichen, wenn jemand entgegen kommt. Der Zustand von Pisten kann sehr differieren. Manche Pisten können problemlos auch mit höheren Geschwindigkeiten befahren werden, andere sollte man nur bei trockenem Wetter und/oder 4×4 befahren. Im Zweifel hilft nur ausprobieren und schlimmstenfalls wieder umkehren.
Die Autobahnen sind übrigens perfekt ausgebaut und fast immer mit 120 zu befahren. Allerdings auch mautpflichtig, wobei die Kosten überschaubar sind. Um schnell irgendwo hin zu kommen aber die definitiv beste Variante.

Etwas eklig sind die (sehr häufigen) Geschwindigkeitskontrollen. Schon geringfügige Übertretungen (z.B. 67 statt 60km/h auf der Landstrasse) werden mit Strafen ab 300DH aufwärts geahndet. Da diese Kontrollen durch die Gendarmerie Royale selten an Gefahrenschwerpunkten stattfinden sondern meist eher da, wo sie auf lohnende Beute hoffen (bei uns bergab hinter der Bergkuppe, gerne auch zwischen Baumgruppen), ist ein solcher Strafzettel beim Zurücklegen größere Strecken leider nicht immer zu vermeiden. Sinnvollerweise wird er sofort bezahlt, ansonsten in der Station im nächsten Ort. An der Grenze wird bei Nichtbezahlung im Zweifelsfall der doppelte Betrag fällig. Wichtig ist: Wenn man eine Strafe zahlt, muss man eine offizielle Quittung mit einer fortlaufenden Nummer bekommen, die den Strafbetrag (z.B. 300) unveränderlich aufgedruckt hat. Es wird wohl auch gerne mal ’nur so‘ kassiert.
Auch die restlichen Polizei- und Militärvarianten (Police – Stadtpolizei, Sure Nationale – für Lastverkehr, Douane – Zoll/vorallem im Rif, Force Auxiliaire – Militär/vorallem an den Küsten) haben reichlichen Verkehrskontrollpunkte, so dass man problemlos bis zu 30 Kontrollstationen am Tag passiert. Angehalten wird man zum Glück als Tourist nur recht selten. Und wenn man die ‚Sprechen sie Englisch‘-Variante durchzieht und die Beamten im Zweifelsfall auf Englisch zutextet (welches die wenigsten wirklich gut sprechen), kommt man auch mit kleineren Vergehen (wie Stopschild-überfahren) als Europäer meist auch ganz gut davon.

Tanken ist absolut problemlos. Wirklich überall gibt es Massen an Tankstellen, die Eurodiesel und Super unverbleibt anbieten. Gerade bei den großen Marken wie Afriquia, Total oder Shell ist die Qualität einwandfrei. Der Preis pro Liter Diesel liegt aktuell bei etwa 77ct. und Super bei etwa 95ct. Viele Tankstellen sind neu gebaut und bieten neben meist sehr guten Toiletten auch leckeren Cafe an. Die Afriquia hat zudem fast immer im angeschlossen Cafe auch kostenfreies WLAN zu bieten. Nur Toilettenpapier sollte man für alle Fälle selber in der Tasche haben. Einzig im Atlas kann man mal bis zu 100km fahren, ohne dass eine Tankstelle kommt, wenn man aber – wie wir – immer bei etwas halbvoll wieder voll tankt, braucht man sich nirgendwo Sorgen machen. Zum Tanke sollte man übrigens Bargeld in der Tasche habe. Der Tankwart kommt zum Auto, tankt das Auto nach Wunsch voll und kassiert auch direkt am Fenster. 5DH Trinkgeld haben wir hier meist für angemessen gehalten.

Navigation

Wir (insbesondere Julia) haben die komplette Reise durch das Studium diverser Reiseführer vorbereitet. Dabei haben wir schon Tagesplanungen und jeweils mögliche Ziele erstellt und mit allen relevanten Informationen in Garmin BaseCamp eingepflegt und eine sinnvolle Route daraus erstellt. Diese konnten wir dann problemlos sowohl ins Garmin Navi als auch auf dem Handy ins Osmand+ importieren, so dass man alle nötigen Informationen stets parat hat und unterwegs die Zeit wirklich voll auskosten kann. Als Backup haben wir zusätzlich noch einen Excelausdruck mit allen Punkten und chronologischer Reihenfolge erstellt, den wir dann in Verbindung mit dem Michelin-Kartenmaterial (http://www.amazon.de/dp/2067172247) genutzt haben. Im Auto selber hatten wir dann noch einen GPS-Tracker (http://www.amazon.de/dp/B00QSHHH0A/), der regelmäßig unseren Blog mit Positionsupdates gefüttert hat.

Sicherheit und Frei stehen

Das Sicherheitsniveau ist im ganzen Land sehr hoch und die Kriminalitätsrate pro Kopf deutlich niedriger als in vielen westeuropäischen Ländern. Die Grenzen nach Algerien sind schwer bewacht und die Polizei- und Militärpräsenz ist im ganzen Land sehr hoch (was wir eher schon als unangenehm empfanden). Frei stehen und Campen ist im ganzen Land offiziell erlaubt und fast überall auch absolut unbedenklich. Hier kommt jetzt leider ein großes ABER… Man kann davon ausgehen, wenn man von der Gendarmerie irgendwo außerhalb von Städten und offiziellen Übernachtungsplätzen gesehen wird, werden diese freundlich anklopfen und einen – natürlich zur eigenen Sicherheit – auf die nächste Stadt oder den nächsten Campingplatz verweisen, mit dem Hinweis, dass sie an dem gewählten Platz nicht für unsere Sicherheit garantieren könnten und man deswegen auf gar keinen Fall dort stehen bleiben darf. Einmal mussten wir hier weiterziehen und einmal hatten wir Glück und haben uns schlafend gestellt, da sind sie nach einiger Zeit wieder abgezogen. Danach haben wir versucht nur noch Übernachtungsplätze zu finden, die von den gut ausgebauten Straßen nicht zu sehen waren.
An den Küsten scheint hingegen die Force Auxiliaire zuständig zu sein, bei der man sich sinnvollerweise vor der Übernachtung kurz meldet (wenn ein Posten in der Nähe ist), wenn man keine nächtlichen Besuche haben möchte. Gerade an der Atlantikküste stehen aber auch sehr viele ‚Camping verboten‘-Schilder nachdem in früheren Jahren sich hier teilweise komplette Camperkolonien gebildet hatten. Sehr schade, da man oft wirklich sehr schöne Plätze nicht mehr zum Übernachten nutzen kann.
Nachdem wir die letzten Tage kein Bock mehr auf das Versteckspiel hatten, waren wir dann auch öfter mal auf Campingplätzen. Für ca. 6-10 Euro hat man einen bewachten Stellplatz mit mehr oder weniger guten Sanitäranlagen und ab und an sogar WIFI. Dafür hat man teilweise über 100 Rentner und einen Haufen Schuhkartons um sich herum. Prinzipiell nicht das, was wir uns vorstellen. Es gibt übrigens oft auch etwas, das als Pool oder Piscine angepriesen wird. Baden wollten wir aber in keinem davon…

Noch ein kleiner Hinweis: Wenn man frei steht, sollte man auf jeden Fall auf jegliche Form von Alkohol verzichten. Es kann immer passieren, dass man weiterfahren muss und Marokko gilt (konsequenterweise) 0 Promille. Ich stelle es mir unangenehm vor, dies der Polizei zu erklären^^

Einkaufen und Lebensmittel

Es gibt fast überall kleine Minisupermärkte, die täglich geöffnet haben und Personen, die Lebensmittel an der Strasse direkt verkaufen. Vorallem Orangen, Bananen, Äpfel, Möhren, Artischocken, Kartoffeln, Couscous, Blumenkohl und Zwiebeln bekommt man dort überall aus lokalem Anbau. Auch Honig ist weit verbreitet. Eine Ladung Ras-el-Hanout dazu und das selbst gekochte Essen schmeckt fast schon einheimisch. Mein besonderer Favorit ist Rinderfilet mit diesem Gewürz. Das Filet bekommt man bei fast jedem Metzger für ~150DH/Kilo in hervorragender Qualität. Wir haben es aber immer (in verschiedenen Varianten) durchgebraten.
Und man sollte Kleingeld bereit haben, ansonsten kann man sich sehr gut versorgen. In den kleinen Märkten kriegt man auch die 5l Trinkwasserkanister sowie H-Milch. Frische Milch gibt es in Plastiktüten und Sauermilch (durchaus lecker) am Straßenrand. Brauchwasser zum Spülen, Kochen und Zähneputzen haben wir aus den gängigen Quellen (Campingplatz, Tankstelle, sonstige Quellen) in den Tank gefüllt und mit Micropur desinfiziert (hatten hier auch nie Probleme). Freie Quellen sind aber im Land sehr selten und meist von vielen Marokkaner belagert.
In Supermärkten und an der Straße wird üblicherweise nicht verhandelt, auf Souks dagegen schon (auch bei Lebensmitteln). Laut Reiseführer ist angeblich 1/3 des genannten Preises realistisch (auch beim Kauf von Souveniers und Klamotten), was wir aber praktisch nie erreicht haben. 2/3 war bei uns immer das Maximum, bevor wir dann auf Granit gebissen haben, wenn überhaupt. Teilweise gingen auch nur maximal 10% oder eine kostenlose Dreingabe. In den touristischen Ecken mag es anders an.
Garküchen gibt es oft auf Souks, aber ansonsten leider eher selten. Wirklich lecker sind dort die Schnecken in einer speziellen Gewürzsoße und so Brottaschen mit allerlei drin (verschiende Varianten). Der Charme der lokalen Souks hat sich uns ansonsten leider nie erschlossen. Im wesentlichen werden Klamotten und Elektronikprodukte aus China verkauft. Wer das erleben möchte, kommt einfach zum Sonntagsmarkt beim Frankfurt Toommarkt.

WIFI und Internet

WIFI-Hotspots findet man im ganzen Land verteilt an Tankstellen (Afriquia fast immer – Shell und Total eher selten), Cafes und Campingplätzen. Diese sind aber fast immer GSMbasiert und daher entsprechend langsam. Über Skype konnten wir nur ein einziges mal (ziemlich verzerrt) telefonieren, aber mit WhatsApp hält man ganz gut den Kontakt nach Hause. In unmittelbarer Nähe (Tanger-Med Hafen und Nador Hafen) zu Melilla und Ceuta hatten wir auch spanisches Netz und konnte meine EU-Flatrates vom Handy aus nutzen.
Ansonsten gibt es auch günstige Prepaidkarten für Telefon und Internet. Im Landesinneren war allerdings oft nur MOR IAM verfügbar und auch dieses nicht immer.

… Ich habe hier jetzt bestimmt noch einiges vergessen, was ich dann nach und nach noch ergänzen werde 🙂

  • französische Schokolade
  • Rätselheft zur Arena in Nimes
  • graue Djellabah aus Wolle
  • grüne Djellabah aus Seide/Baumwolle
  • traditionelle Hose für Elena
  • Amulett gegen den bösen Blick für Kosta
  • 2x kleines handgefertiges Kamel für die Kinder
  • diverse selbst gesammelte Fossilien aus der Sahara
  • 2x Ammoniten (professionell bearbeitet)
  • diverse Feuersteine und ein Stück Marmor
  • Eine kleine Sandrose
  • Sahara-Sand
  • Tajine
  • traditionelles Berbertuch aus Südmarokko
  • traditionelles Berbertuch aus dem Rif
  • 2x Argan-Pflegeprodukte
  • Eine Dose voll mit Ras el Hanout Gewürz
  • Ein Bild aus Aït-Ben-Haddou
  • 1 kleiner Schuh als Kühlschrankmagnet
  • 1 Glas Kaktushonig
  • 1 Glas Arganenhonig
  • 1 Glas Orangenhonig
  • 1 Glas fester Honig (eher selten in Marokko)
  • Schachbrett zum Aufdrehen aus Essaouria
  • Kästchen zum Aufdrehen aus Essaouria
  • Rästelbox aus Essaouria
  • Schlangenbox aus Essaouria
  • Würfelbox aus Essaouria
  • Herzenbox aus Essaouria
  • Ein handgefertiger Gürtel aus dem Rif
  • 1 Flasche Mirabellenschnaps aus BaWü

Aktuell liegen wir in Barcelona zum Zwischenstopp im Hafen und sollen morgen planmäßig um sieben in Genua ankommen. Das Schiff dürfen wir aber leider nicht verlassen.

Nach der Übernachtung in Rabat haben wir nördlich noch einen wirklich tollen Botanischen Garten besucht, in dem die Kinder sich wie Dschungelforscher fühlen können. Inkl. wackeliger Steinbrücken, Hängebrücke und Brücken aus Bambusstangen.

Die Lagune, die wir dann abends erreichten, war ganz nett. Weniger nett war der Empfang durch die lokalen Fischer, die sich schon laut klopfend und rufend auf unser noch fahrendes Auto stürzten um Rundfahrten zu verkaufen. Wir flüchteten dann auf den lokalen Campingplatz, der fast durchgehend mit europäischen Rentnern bevölkert war.

In diesem Rahmen auch noch ein Wort zum Nachtleben in Marokko: Dieses gibt es nicht! In den großen Küstenstädten und Ferienclubs gibt es wohl einige Einrichtungen für Touristen, aber ansonsten werden in diesem Land mit Einbruch der Dunkelheit die Bürgersteige hoch geklappt. Also aktuell zwischen sieben und acht Uhr abends. Wer entspannt Autofahren will, tut dies am besten nachts…

So waren dann auch auf diesem Campingplatz um halb neun das Restaurant geschlossen und das WLAN abgeschaltet. Extrem ungewohnt, wenn man dagegen Südeuropa kennt, wo das Leben um diese Zeit eigentlich erst beginnt. Die Rentner, die dort überwintern, hocken vermutlich dann in den Campingmobilen vor ihren Fernsehern… Meine persönliche Horrorvorstellung für die Rente…

In Beachtung der verbleibenden Zeit haben wir dann für Dienstag den Besuch weiterer römischer Ruinen und einiger steinzeitlicher Steinhaufen gestrichen und sind direkt nach Chefchaouen weitergefahren. Die Hauptstadt und Perle des Rifgebirges war auch wirklich einen Besuch wert. Man wird in keinster Weise belästigt und kann entspannt durch die wunderschöne Altstadt bummeln und die letzten Dirhams ausgeben. Nur Parkplätze sind rar. Gegen ein kleines Trinkgeld findet sich da aber schnell ein hilfsbereiter Einheimischer. Überhaupt ist das Rif wirklich schön. Im Gegensatz zum sonstigen Marokko wirkt es sehr grün und schön, auch wenn die Menschen dort leider sehr arm sind.

Zum Übernachten hatten wir uns dann eigentlich einen Stellplatz in Tetouan ausgeguckt. Leider nicht wissend, dass ausgerechnet an diesem Tag der monatliche große Souk dort stattfand. Ein Traum… Im Schritt mit angeklappten Außenspiegeln durch Menschenmassen schleichend und ‚freundliche‘ Menschen von allen Seiten, die bei der Parkplatzsuche ‚helfen‘ wollen. Einer brachte uns dann zum ‚offiziellen‘ bewachten Parkplatz, wo man problemlos übernachten könnte. Naja, dieser stellte sich dann als Baugrund heraus, den ein Junge dann ‚bewachte‘ (ihn nachts vom Fenster aus sehen konnte…). Nach einer kurzen aber heftigen und endgültigen Diskussion über die Höhe des Trinkgeldes für diese ‚Dienstleistung‘ verließen wir den Platz dann eher fluchtartig und übernachteten in Martil, einem Ferienort in der Nähe, um unseren Campingplatzschock dann noch zu vervollständigen. Aber auf weitere Diskussionen mit Polizei oder ‚helfenden‘ Einheimischen hatten wir dann einfach keine Lust mehr.

Die Altstadt von Tetouan konnten wir dann am Mittwoch noch besuchen. Das Weltkulturerbe selber war dann aber wirklich nochmal ein Erlebnis und auf jeden Fall lohnenswert. Nur geparkt haben wir auf der anderen Seite, möglichst weit entfernt von dem Souk vom Vorabend. Dort haben wir dann auch einen Einheimischen mit einem großzügigen Trinkgeld glücklich gemacht, der erst auf unsere Ansprache uns sehr freundlich und unaufdringlich mit einem Parkplatz half. Diese sind auch in dieser Stadt in Altstadtnähe wirklich rar… Zumindest, wenn dort der monatliche Souk stattfindet.

Zum guten Abschluss verhalf uns GoogleMaps dann mit einer veralteten Information noch zu einem Besuch von Tanger selber. Auf Google verlassend hatte ich nämlich den falschen Fährhafen markiert, was ich aber leider erst feststellte als wir davor standen. Da wir aber auch schon alle Dirhams ausgegeben hatten, konnten wir die Autobahn nicht mehr nutzen.
So kamen wir zur einer Fahrt über die wunderschöne Küstenstrasse mit sensationellem Blick auf die Straße von Gibraltar, bevor wir dann endlich den ca. 40km östlich gelegenen neuen Fährhafen Tanger-Med erreichten. Tanger selber überzeugte aber auf den ersten Blick nicht wirklich…

Am Hafen selber lief dann alles problemlos. Völlig unbelästigt – entgegen warnender Blogberichte – hatten wir Checkin und Zoll nach einer halben Stunde hinter uns, so dass wir noch fast in Ruhe alle Klamotten und Verpflegung für die Fähre zusammen suchen und das restliche Essen vom Vorabend warm machen und essen konnten. Toiletten gab es sogar auch. Krass waren dann nur noch die finalen Fahrzeugscans nach blinden Passagieren. Die Personenscanner, die man z.B. vom Flughafen kennt, gibt es auch in groß für Autos. Und auf der Fähre stand dann nochmal Frontex für eine letzte manuelle Fahrzeugdursuchung.

Jetzt genießen wir noch den geradezu luxuriösen Komfort unserer Familie Suite. Nur eine Heizung wäre noch nett gewesen 😉 Barcelona meldet Regen und 11°C.

Wir haben natürlich genau den einen Tag im Monat erwischt, an dem der große Markt stattfindet auf dem Platz wo wir übernachten wollten…