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Unsere Zeit in Rumänien neigt sich leider schon dem Ende zu. Nachdem wir das Land bei unserem letzten längeren Besuch 2014 im DonauDelta und der Moldau Region eher als leer und entspannt kennen gelernt haben, wir es Zeit für ein Update…

Vorab: Rumänien ist ein traumhaft schönes Land mit extrem freundlichen und liebevollen Menschen!
Eins der wenigen Länder in Europa wo man “ #VANLIFE “ noch leben kann. Außer in Naturschutzgebieten ist freies Stehen und wildes Campen überall toleriert und am Schwarzmeer kann man direkt mit dem Van am Strand stehen. Überall im Land gibt es tolle Stellplätze.

Aber: Fahrt niemals im Juli/August nach Rumänien! Die Rumänien lieben Ihr Land und Ihre Natur (zumindest die, die mit dem Auto erreichbar ist). Während man Klöster und Freilichtmuseen sowie die Städte noch recht gut besuchen kann, stauen sich lange Blechschlangen an allen bekannten Naturdenkmälern. Je schöner, desto extremer. Inkl. etlicher Fress- und Andenkenläden. Am den Flüssen und Seen sind alle erreichbaren Plätze auch unter der Woche mit grillenden und picknickenden Rumänen belegt. Ein lauschiges Plätzchen zum Übernachten zu finden kann hier schon eine Herausforderung werden… 2 Stunden Stau auf der Höhenstraße sind hier keine Seltenheitheit. Und auch Quads und Co. erfreuen sich auf den Offroad Pisten steigender Beliebtheit.

Ausländische Touristen findet man kaum. Aber die Rumänen sind sehr mobil. Apropos mobil: Im Straßenverkehr wird gerast und überholt als gäbe es kein Morgen mehr. Wenn die Laster mit bis zu 100 Sachen durch die Ortschaften rasen, hört bei mir das Verständnis auf … Es gibt durchaus saftige Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es scheint aber niemand zu kontrollieren. Die wenigen Blitzer sind alle defekt (beschädigt). Man braucht schon eine gewisse Gelassenheit am Steuer. Die Straßen sind fast alle inzwischen geteert, aber Strassenführungen und mehrspurige Kreisverkehre sind… interessant… Die Polizei sticht in der Regel nicht durch Aktionismus hervor.

Was bleibt sonst zu sagen? Es gibt viele kleine und wirklich schöne Campingplätze über das ganze Land verteilt. Man sollte nicht zuviel erwarten, aber eine heiße Dusche, sauberes Trinkwasser und super freundliche Betreiber kann man in der Regel erwarten. Kinder und Hunde sind überall willkommen. Auch an Tankstellen (inkl. sauberer Toiletten und gutem Kaffee) herrscht kein Mangel.
Das Preisniveau ist etwas gestiegen, aber immer noch deutlich unter vielen anderen Ländern. Nur Kreditkarte wirkt wirklich oft nicht akzeptiert, so dass man immer genug Bargeld dabei haben sollte.

Zum Schluss noch das Thema Sicherheit, da es immer wieder hoch kommt. Generell ist Rumänien sehr sicher. Die Kriminalität ist deutlich geringer als z.b. in Deutschland oder Frankreich (wenn man von dem kriminellen Fahrstil mal absieht). Trotzdem ist natürlich eine gewisse Grundvorsicht angebracht: An bekannten Hotspots wurden dieses Jahr tatsächlich auch einige Camper nachts überfallen. Daher individuell in der Natur übernachten und nicht dort, wo alle stehen. Und dann gibt es da noch die andere reale Gefahr: Bären! Es gibt einige tausend in Rumänien. Einige haben leider gelernt, dass Touristen Essen bedeuten und so kann schon mal ein Bär am Wegesrand sitzen oder sich zur Grillparty selber einladen… Entsprechende Warnschilder sollte man ernst nehmen.

Aber trotz allem ein wunderbares Land und auf jeden Fall einen Besuch wert! Ideal im Juni oder September 😉

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Hat sich der Opa wieder selber übertroffen. Elena freut sich sehr über ihr Geburtstags-Geschenk.

Hoffen wir mal, dass die Klamotten jetzt nicht mehr wild durchs Zimmer fliegen^^