Willkommen im privaten Familien-Blog von Elena, Kosta, Julia und Kai.

An dem großen Stausee, an dem auch die Transfagarsanische Straße entlang führt, tummeln sich heute am Samstag die Ausflügler.

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Das verstehen die örtlichen Bären als eine Art Drive thru. Wir haben zumindest zwei am Straßenrand sitzen sehen, die die vorbeifahrenden Autos erwartungsvoll angesehen haben. Wer wissen will, wo potentiell ein Bär sitzt, muss nur schauen, wo Google Maps einen kurzen Stau anzeigt. Die rumänische Warn-SMS kann man dann als Bestätigung verstehen.

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Die Schilder sind also ernst gemeint.

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Auch andere haben sich das Verhalten schon angeeignet und stehen erwartungsvoll am Straßenrand.

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Der wahrscheinlich wichtigste Klosterkomplex des Landes. Hier liegen viele rumänischen Könige begraben. Entsprechend prunkvoll ist die Ausstattung.

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Auf dem Weg nach Bukarest haben wir sie jetzt wieder öfter gesehen. Den Fahrstil der anderen Verkehrsteilnehmer beeinflussen sie nicht nennenswert. Mag daran liegen, dass man schon von weitem erkennt, dass es Pappe ist.

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Insgesamt wird hier in Rumänien reichlich gerast, zu dicht aufgefahren und gefährlich überholt.

Zur Zeit leben 112 Bären im Alter von 4 Monaten bis 42 Jahren auf dem großen Areal. Damit ist die größte Auffangstation für Bären weltweit. Die meisten von ihnen haben traurige Geschichten und wurden von ihren früheren Besitzern in kleinen Käfigen gehalten.

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Zu sehen bekommt man die Bären übrigens nur, weil die Führungen zur Fütterungszeit stattfinden.

Mitten im Dorf steht die wehrhafte Kirche, die teilweise schon im Mittelalter stand und die erstaunlich gut die Stürme der Zeit überstanden hat.

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Es beherbergt die größte Anzahl historischer Gebäude in Europa.

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Mit verschiedensten Windmühlen…

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Dampfbetrieben Treckern…

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Und Häusern aus ganz Rumänien aus verschiedenen Epochen. Da werden die Füße beim Erlaufen ganz schön platt. Außerdem war heute auch noch Handwerkermarkt mit Erzeugnissen aus dem ganzen Land.

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Wir haben heute Nacht offensichtlich auf einer Weide übernachtet. Am Morgen kam dann neugieriger Besuch vorbei.

Für die mit Wehrmauern geschützten Kirchen ist die Gegend hier bekannt. Diese ist die kleinste, die unter dem Schutz der UNESCO steht.

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Das Dorf ist nach einer Zwangsumsiedlung der Bewohner in den 70er versunken, da das Tal von der örtlichen Kupfermine als Absetzbecken genutzt werden darf. In den nächsten Jahren wird auch das letzte sichtbare Zeichen – der Kirchturm – verschwunden sein, denn das Einleiten der giftigen Stoffe geht weiter.

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