Archiv: Ausflüge / Urlaub

Die Bilder sind wie immer durch ein Passwort geschützt. Wer sich nicht mehr erinnern kann, schickt mir einfach eine kurze WhatsApp 🙂

Hier auch nun unser in diesem Jahr gefahrener Track mit ein paar Sehenswürdigkeit, die wir besucht haben 😉

Der Track stand noch aus. Daher mit nur einem Jahr Verspätung 😉

Da es sowieso auf dem Weg lag und wir eine Pause zum Beine vertreten brauchten, haben wir einen Zwischenstopp gemacht und sind durch die Straßen am Stephansdom geschlendert. Obwohl es schon fast herbstlich kalt und windig war, war viel Trubel. Immerhin hat es nicht, wie angekündigt, geregnet.

image

image

image

Auf dem Weg in Richtung Heimat haben wir die Überreste des Sommersitzes des Erzherzogs Josef besucht. Leider ist nach einem Brand in der Zeit des zweiten Weltkrieges nur das Portal geblieben. Das heutige Arboretum ist der ehemalige Landschaftsgarten des Schlosses.

image

image

Mitten im eher industrielle geprägten Hunedoara steht die teilweise mittelalterliche Burg mit dem berühmten Namen. Sie wirkt als hätte ihr jede Epoche noch einen Anbau oder Turm spendiert. Daher ist sie eine beliebte Kulisse für Filme. Auch als wir da waren, wurde gerade gedreht.

image

image

image

Die alte Hauptstadt der Daker liegt gut im Wald versteckt und wird bis heute wissenschaftlich untersucht. Auch als wir da waren, fanden gerade Grabungsarbeiten statt.
Beeindruckend ist das Areal mit den Befestigungsmauern, der Prozessionsstraße und den Tempelüberresten auch jetzt schon.

image

image

image

Hier hat sich der bekannteste Künstler des Landes Brancusi mit drei Plastiken zur Ehrung der Helden des 1. Weltkrieges verewigt.

Das Tor des Kusses mit der Reihe der endlosen Säulen in Hintergrund

image

Der leere Tisch

image

Unsere Zeit in Rumänien neigt sich leider schon dem Ende zu. Nachdem wir das Land bei unserem letzten längeren Besuch 2014 im DonauDelta und der Moldau Region eher als leer und entspannt kennen gelernt haben, wir es Zeit für ein Update…

Vorab: Rumänien ist ein traumhaft schönes Land mit extrem freundlichen und liebevollen Menschen!
Eins der wenigen Länder in Europa wo man “ #VANLIFE “ noch leben kann. Außer in Naturschutzgebieten ist freies Stehen und wildes Campen überall toleriert und am Schwarzmeer kann man direkt mit dem Van am Strand stehen. Überall im Land gibt es tolle Stellplätze.

Aber: Fahrt niemals im Juli/August nach Rumänien! Die Rumänien lieben Ihr Land und Ihre Natur (zumindest die, die mit dem Auto erreichbar ist). Während man Klöster und Freilichtmuseen sowie die Städte noch recht gut besuchen kann, stauen sich lange Blechschlangen an allen bekannten Naturdenkmälern. Je schöner, desto extremer. Inkl. etlicher Fress- und Andenkenläden. Am den Flüssen und Seen sind alle erreichbaren Plätze auch unter der Woche mit grillenden und picknickenden Rumänen belegt. Ein lauschiges Plätzchen zum Übernachten zu finden kann hier schon eine Herausforderung werden… 2 Stunden Stau auf der Höhenstraße sind hier keine Seltenheitheit. Und auch Quads und Co. erfreuen sich auf den Offroad Pisten steigender Beliebtheit.

Ausländische Touristen findet man kaum. Aber die Rumänen sind sehr mobil. Apropos mobil: Im Straßenverkehr wird gerast und überholt als gäbe es kein Morgen mehr. Wenn die Laster mit bis zu 100 Sachen durch die Ortschaften rasen, hört bei mir das Verständnis auf … Es gibt durchaus saftige Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es scheint aber niemand zu kontrollieren. Die wenigen Blitzer sind alle defekt (beschädigt). Man braucht schon eine gewisse Gelassenheit am Steuer. Die Straßen sind fast alle inzwischen geteert, aber Strassenführungen und mehrspurige Kreisverkehre sind… interessant… Die Polizei sticht in der Regel nicht durch Aktionismus hervor.

Was bleibt sonst zu sagen? Es gibt viele kleine und wirklich schöne Campingplätze über das ganze Land verteilt. Man sollte nicht zuviel erwarten, aber eine heiße Dusche, sauberes Trinkwasser und super freundliche Betreiber kann man in der Regel erwarten. Kinder und Hunde sind überall willkommen. Auch an Tankstellen (inkl. sauberer Toiletten und gutem Kaffee) herrscht kein Mangel.
Das Preisniveau ist etwas gestiegen, aber immer noch deutlich unter vielen anderen Ländern. Nur Kreditkarte wirkt wirklich oft nicht akzeptiert, so dass man immer genug Bargeld dabei haben sollte.

Zum Schluss noch das Thema Sicherheit, da es immer wieder hoch kommt. Generell ist Rumänien sehr sicher. Die Kriminalität ist deutlich geringer als z.b. in Deutschland oder Frankreich (wenn man von dem kriminellen Fahrstil mal absieht). Trotzdem ist natürlich eine gewisse Grundvorsicht angebracht: An bekannten Hotspots wurden dieses Jahr tatsächlich auch einige Camper nachts überfallen. Daher individuell in der Natur übernachten und nicht dort, wo alle stehen. Und dann gibt es da noch die andere reale Gefahr: Bären! Es gibt einige tausend in Rumänien. Einige haben leider gelernt, dass Touristen Essen bedeuten und so kann schon mal ein Bär am Wegesrand sitzen oder sich zur Grillparty selber einladen… Entsprechende Warnschilder sollte man ernst nehmen.

Aber trotz allem ein wunderbares Land und auf jeden Fall einen Besuch wert! Ideal im Juni oder September 😉